quitter.pl

Kto cię namierzył
[url]https://panoptykon.org/external/4100
[/url]

Obrazek/zdjęcie
Share freedom – Get this Extension for 🦊 #Firefox to share web content with these supported services/protocols:- #Hubzilla / #Zap / #Osada / #Zot6
- #Friendica
- #Mastodon / #Misskey
- #Socialhome
- #Prismo
- #Pump.io *
- #Pleroma
- #Diaspora
- #Gnusocial
Iam sorry, but the Friendica plug-in does not work for quitter.pl

Imperium kontratakuje: Facebook twierdzi, że nie rozumie po polsku
[url]https://panoptykon.org/wiadomosc/imperium-kontratakuje-facebook-twierdzi-ze-nie-rozumie-po-polsku
[/url]

Piec zostaje
[url]https://nowyobywatel.pl/2019/08/02/piec-zostaje/
[/url]

EuGH-Urteil: Webseitenbetreibende für Datenweitergabe an Facebook teilweise mitverantwortlich



Für die Auswirkungen des Facebook-Daumens sind jetzt auch die Webseitenbetreiber mitverantwortlich. CC-BY-SA 2.0 Ksayer1
Mit Hilfe des Gefällt-mir-Buttons folgt Facebook allen Internetnutzer:innen auf Klick und Tritt. Egal ob man ein Facebook-Konto besitzt oder nicht, ausgeloggt ist oder den Button noch nie benutzt hat: Webseitenbetreibende, die Facebook-Daumen auf ihrer Plattform integrieren, geben die IP-Adresse und Webbrowser-Kennungen ihrer Nutzer:innen an Facebook weiter. Das US-Unternehmen legt ausführliche Profile über das Surfverhalten an und macht sie in Form von personalisierter Werbung zu viel Geld.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschied heute, dass die Betreiber:innen der Website für diesen Vorgang teilweise mitverantwortlich sein können: „Der Betreiber einer Website, in der der „Gefällt-mir“-Button von Facebook enthalten ist, kann für das Erheben und die Übermittlung der personenbezogenen Daten der Besucher seiner Website gemeinsam mit Facebook verantwortlich sein.“ Damit hält sich der EuGH an die Einschätzungen des Generalanwalts Michael Bobeks vom Dezember.

Verbraucherzentrale klagte gegen Mode-Versandhändler


Grund für die Verhandlung war eine Unterlassungsklage der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen gegen den Mode-Online-Händler Fashion ID aus dem Jahre 2015. Die Tochterfirma des Düsseldorfer Modeunternehmens Peek & Cloppenburg integrierte den Facebook-Plugin auf ihrer Website. Die Verbraucherschützer:innen sehen darin einen Verstoß gegen die Datenschutzgrundverordnung und fordern, dass Nutzer:innen über das Tracking informiert werden müssen.

In der Pressemitteilung erklärt der EuGH, dass Webseitenbetreibende nicht für den gesamten Prozess der Profilerstellung von Facebook haftbar sind, sondern nur für den Vorgang der Datenübertragung – nämlich dann, wenn der Betreibende „über die Zwecke und Mittel“ der Verarbeitung entscheidet. Das Oberlandesgericht in Düsseldorf wird noch entscheiden, ob die Einwilligung im Fall Fashion ID notwenig war.

Eine Vorschrift, wie eine Einverständniserklärung beim Aufrufen der Seite würde für mehr Transparenz auf Nutzer:innenseite führen. Gleichzeitig können sie weiterhin nur Zugang zu den Inhalten einer Seite bekommen, wenn sie Facebook an ihrem Leben teilhaben lassen. Datenschutzfreundlicher wäre eine Zwei-Klick-Lösung, bei der die Nutzer:innen die Like-Buttons selbst aktivieren können.

Unternehmen nutzen den Facebook-Daumen, um die Reichweite ihrer Inhalte auf Facebook zu vergrößern. Durch den Like-Button können Nutzer:innen einsehen, wie viele Freund:innen den Inhalten auf Facebook folgen und die Seite über die Timelines bewerben. Auf dieses Marketing-Tool werden Webseitenbetreiber trotz dem Mehraufwand durch das Gerichtsurteil wohl nicht verzichten wollen.

Wer sich als Nutzer:in vor Social Plugins abschirmen will, muss das weiterhin selbst tun, etwa mit Browser-Add-ons wie Privacy Badger und Ghostery.

Update: In der ersten Fassung hatten wir geschrieben, dass Webseitenbetreibende aufgrund des EuGH-Urteils eine Einverständniserklärung einholen müssen. Das ist falsch und wurde nun korrigiert. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.
Hilf mit! Mit Deiner finanziellen Hilfe unterstützt Du unabhängigen Journalismus.
https://netzpolitik.org/2019/eugh-urteil-webseitenbetreibende-muessen-ueber-like-button-aufklaeren/

Na razie prawie nic nie słyszałem o pracownikach Youtube. Teraz czytam, że się organizują.

YouTuber und IG Metall setzen YouTube Frist für Verhandlungen



FairTube ruft YouTuber dazu auf, der IG Metall beizutreten. (Collage: netzpolitik.org)
Die YouTubers Union, eine Organisation für Videoschaffende, hat sich mit der IG Metall zusammengeschlossen. Mit der Kampagne FairTube fordern beide von YouTube Transparenz zu Regeln und Entscheidungen, eine unabhängige Schlichtung von Moderationsstreiten und einen Beirat, in dem auch YouTuber sitzen sollen. Falls YouTube nicht innerhalb von vier Wochen Gespräche aufnimmt, drohen sie mit einer Klage.

Die IG Metall ist mit mehr als zwei Millionen Mitgliedern die größte Gewerkschaft Deutschlands. Sie vertritt neben Arbeiterinnen der Metallbranche auch die Arbeiter von IT- und Kommunikationsunternehmen.

Die YouTubers Union wurde im Frühjahr 2018 als Antwort auf die „Adpocalypse“ gegründet: Änderungen an der Art, wie YouTube Werbung auf Videos verteilte, führte für viele YouTuber zu starken Einbrüchen ihrer Einkünfte. Die YouTubers Union ist bisher als öffentliche Facebook-Gruppe organisiert und hat aktuell fast 17.000 Mitglieder. Beitreten können YouTuber und Zuschauer. Eine Umwandlung in eine formale Organisation sei derzeit nicht geplant, sagte eine Sprecherin der IG Metall auf Anfrage von netzpolitik.org. „Es ist und bleibt eine Internet-Bewegung“.

Gegründet hat die Organisation Jörg Sprave, Betreiber des „Slingshot Channels“, auf dem er selbstgebaute Schleudern präsentiert. Auch seine Videos wurden schon ohne Angaben von Gründen demonetarisiert. Er traf sich bereits mehrere Male mit Vertretern von YouTube. „Viel ändern konnten wir bisher allerdings nicht“, sagt er im Ankündigungsvideo von FairTube. „Aber genau das ändert sich jetzt.“

Transparenz und Begründungen


Die erste Forderung von FairTube ist die volle Transparenz von YouTube. „Veröffentlicht alles, Regeln, Kategorien, Verfahren“, fordert Christiane Benner, zweite Vorsitzende der IG Metall, im Ankündigungsvideo der Kampagne. YouTuber müssten zum Beispiel nachvollziehen können, aus welchen Gründen ihre Videos in bestimmte Kategorien eingeteilt wurden.

Auch Demonetarisierung und Löschung von Videos und Kanälen müssten begründet werden. „Wir fordern genaue und nachvollziehbare Gründe für jede derartige Entscheidung“, sagt Benner. Ein allgemeiner Verweis auf die Community-Richtlinien reiche nicht aus.

Schlichtung und Mitbestimmung


FairTube fordert eine neutrale Schlichtungsstelle, die bei Konflikten zwischen Arbeiterinnen und YouTube vermitteln soll. „YouTube nennt die YouTuber Partner. Aber das ist keine Partnerschaft auf Augenhöhe. Die ganze Macht gehört YouTube“, sagt Benner. „Und das kann so nicht weitergehen.“

Als Beispiel verweist sie auf die von der IG Metall eingerichtete Ombudsstelle für sogenannten Crowdworker. Diese vermittelt zwischen Arbeitern und Plattformen, die einfache Online-Jobs wie zum Beispiel die Suche nach Bugs oder das Schreiben kleiner Texte anbieten. Vorher müssen die Plattformen allerdings dem „Crowdsourcing Code of Conduct“ beitreten.

Die YouTuber wollen allerdings nicht bis zu einer Ombudsstelle gehen müssen, sondern schon vorher mit Menschen sprechen, wenn sie sich mit Anliegen oder Beschwerden an YouTube wenden. Bis jetzt sei die einzige Antwort zu oft automatisierte Texte.

Und schließlich stellt FairTube noch eine ambitionierte Forderung: Einen YouTube-Beirat, in dem YouTuber über die Zukunft der Plattform mit entscheiden sollen. „Ohne YouTuber wäre YouTube gar nichts. Der ganze Erfolg beruht eigentlich nur auf der harten Arbeit der Creators. Und deswegen ist es auch nur fair, wenn die YouTuber an den Entscheidungsprozessen beteiligt sind“, sagt Sprave im Kampagnenvideo.

Klage gegen Scheinselbstständigkeit und DSGVO-Verstöße


Um ihre Ziele zu erreichen, verfolgt FairTube mehrere Strategien. Zunächst soll vor Gericht geprüft werden, ob YouTuber scheinselbstständig beschäftigt sind. Wäre das der Fall, müsste der Konzern die Versicherungsbeträge der Partner zurückzahlen, und zwar für die vergangenen fünf Jahre.

Einige Punkte würden dafür sprechen, sagte der Anwalt Thomas Klebe: „Zum Beispiel arbeiten sie als Partner nach genauen Regeln und Weisungen von YouTube. Sie werden ständig gerated und in ihrer Arbeit kontrolliert. Und schließlich erfolgt die gesamte Akquise, die Kundenverwaltung, die Werbung über YouTube und nicht über den YouTuber.“

Als zweite Strategie soll geprüft werden, ob YouTubes Intransparenz gegen die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verstößt. Denn: Die von YouTubern hochgeladenen Videos werden von Bots geprüft und in Kategorien eingestuft, ohne dass diese darüber informiert werden. Laut der DSGVO müssten aber auf Anfrage alle personenbezogenen Daten, die ein Konzern speichert, mitgeteilt werden.

Frist bis zum 23. August


Bevor diese Klagen jedoch eingereicht werden, gibt die Kampagne YouTube bis zum 23. August Zeit, um Verhandlungen zu beginnen. In dieser Zeit seien noch keine konkreten Aktionen vorgesehen, teilte IG Metall auf Anfrage mit. FairTube ruft auch alle YouTuber dazu auf, der IG Metall beizutreten. „Mit der IG Metall im Rücken sind wir richtig schlagkräftig, und die Hilfslosigkeit, die ist vorbei“, sagte Sprave.

YouTube wollte sich öffentlich nicht detailliert zu der Ankündigung äußern. „Die YouTube Creator sind ein wichtiger Bestandteil des YouTube-Ökosystems. Deshalb schüttet YouTube den Großteil der Erlöse an seine Creator und Partner aus“, so ein Statement des Unternehmens. „Das Feedback der YouTube Creator ist uns sehr wichtig, wir stehen dazu mit vielen von ihnen im regelmäßigen Austausch.“

Hier das Ankündigungsvideo von FairTube:


Hilf mit! Mit Deiner finanziellen Hilfe unterstützt Du unabhängigen Journalismus.
https://netzpolitik.org/2019/youtuber-und-ig-metall-setzen-youtube-frist-fuer-verhandlungen/
Later posts Earlier posts

This website uses cookies to recognize revisiting and logged in users. You accept the usage of these cookies by continue browsing this website.